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BAI-Studie – So investieren deutsche Versicherer

Daten aus dem BAI Investor Survey 2025 und Experteninterviews geben Einblicke in aktuelle Trends der Alternative-Investments-Allokationen deutscher Versicherungsunternehmen. Sie investieren breiter diversifiziert in Alternatives als andere Investorentypen, ihre durchschnittliche Allokation ist jedoch niedriger.

Investment Funds

von Redaktion Private Equity-Magazin
20. März 2026
  • Alternative Investment Fonds (AIF)
  • Institutionelle Investoren
BAI Investor Report, Versicherungsunternehmen, Versicherungen
Quelle: Aerial Film Studio/AdobeStock

Die Allokationen der deutschen Versicherungsgesellschaften variieren teils deutlich. Investoren geben im Report Einblicke in ihre Portfolios und zeigen den Einfluss von Faktoren wie dem spezifischen Geschäftsmodell, individuellen Investmentphilosophien, dem Gewicht unterschiedlicher Versicherungssparten und makroökonomischer Faktoren auf die Asset Allocation. Beispielhaft zeigt sich, dass ein hoher Anteil des klassischen Lebensversicherungsgeschäfts – insbesondere über den Deckungsstock – mit einer geringeren Allokation in Alternative Investments einhergehen kann. Auch die vergleichsweise kurzen Durationsanforderungen von Industrieversicherern sind tendenziell mit niedrigeren Allokationen in bestimmten, länger laufenden Alternatives verbunden. Vor diesem Hintergrund kann der strukturelle Bedeutungsrückgang des klassischen Lebensversicherungsgeschäfts im deutschen Markt als potenzieller Treiber für einen weiteren Ausbau von Alternative Investments bei Versicherungsgesellschaften mit anderen Sparten-Schwerpunkten – etwa in der Kranken-, Schaden-/Unfall- oder Rückversicherung – interpretiert werden.

In den vergangenen drei Jahren stieg die Alternatives-Allokation der deutschen Versicherungsunternehmen deutlich an. Es kann prognostiziert werden, das diese Entwicklung in Deutschland, wie global, mittelfristig fortdauern wird. Bei allen Haupt-Assetklassen Alternativer Investments, mit Ausnahme von Immobilien, sehen wir im Durchschnitt geplante Erhöhungen der Allokationen. Dies geschieht vor dem Hintergrund steigender wahrgenommener makroökonomischer und geopolitischer Risiken.

Bedingt durch die Einführung von Zöllen durch die US-Regierung und die Zunahme globaler Staatsschulden wird Inflation aktuell von den globalen Versicherungsgesellschaften als die größte Herausforderung für die Anlagestrategie angesehen. Inflationsschutz und Diversifikation, auch angesichts möglicher Korrelation zwischen traditionellen Anlageklassen, sind jedoch auch mögliche Treiber für Alternatives in der Asset Allocation.

Weiter nehmen auch geopolitische Risiken für deutsche Versicherungsunternehmen in der Kapitalanlage an Bedeutung zu. Sie erfordern Maßnahmen wie selektiveres Vorgehen und Szenarioanalysen, um die Auswirkungen geopolitischer Ereignisse auf das Portfolio zu simulieren.

Das gestiegene Zinsniveau führt, Umfragedaten und Interviews zufolge, aktuell nicht dazu, dass auf aggregierter Ebene eine Verdrängung von Alternative Investments durch liquide Bonds stattfindet.

Vielmehr zeichnen sich zwei Trends für Verschiebungen innerhalb der Allokationen ab: Zum einen ist eine strategische Umschichtung von Immobilien hin zu Infrastruktur zu beobachten, zum anderen gewinnt der Debt-Bereich relativ an Bedeutung.

Der länger als ursprünglich erwartet anhaltende Zinsanstieg dürfte dabei ein wesentlicher Treiber sein. Insbesondere Infrastruktur-Debt, gefolgt von Corporate Private Debt, sind aktuell die Assetklassen, bei denen der größte Anteil der befragten deutschen Versicherungsunternehmen einen Ausbau der Allokation plant.

Die komplette Studie lesen:
BAI_Investor_Report_deutsche_Versicherungsunternehmen_2026

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https://www.pe-magazin.de/bai-studie-so-investieren-deutsche-versicherer/

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