Bis zum 31. Juli 2025 sind die FATCA- und CRS-Daten für den Meldezeitraum 2024 vollständig an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu übermitteln. Hierfür steht das ELSTER-Portal („Mein BOP“) einschließlich der ELMA-Massendatenschnittstelle letztmalig zur Verfügung. Für das Meldejahr 2025 erfolgen Meldungen ausschließlich über das neue BZSt online.portal. mehr…
ESMA-Bericht zur „Eligible-Assets-Richtlinie“ – Auswirkungen auf OGAW und offene Spezial-AIF
Die ESMA hat ihren finalen Bericht zur Überarbeitung der Eligible-Assets-Richtlinie (EAR) vorgelegt. Die geplanten Änderungen könnten die Erwerbbarkeit von Anteilen an geschlossenen Fonds für OGAW und bestimmte Spezial-AIF erheblich einschränken. Besonders betroffen wären Investitionen in Private Equity, Private Debt und Infrastrukturfonds – mit spürbaren Folgen für institutionelle Anleger. mehr…
Steuerliche Abzugsverbote und Verluste aus der Gewährung von Darlehen durch Personengesellschaften
Mit Urteil vom 27.11.2024 (I R 21/22) entschied der BFH, dass eine GmbH einen Darlehensverlust steuerlich abziehen kann, wenn sie über eine vermögensverwaltende KG zu weniger als 25% an der Tochtergesellschaft beteiligt ist – entgegen der Ansicht der Finanzverwaltung. Ähnlich urteilte das FG Münster am 28.01.2025 (2 K 3123/21 F). Trotz dieser positiven Entscheidungen bleiben einige praktische Fallgestaltungen weiterhin ungeklärt. mehr…
Zwischen Sondervermögen und Strukturstau – Wie Deutschland wieder wachsen kann
Deutschlands Wirtschaft stagniert. Trotz milliardenschwerer Sondervermögen ist noch unklar, ob der Aufschwung gelingt. Professor Dr. Clemens Fuest vom ifo Institut spricht im Interview über eine mögliche Reformagenda und warnt vor politischer Bequemlichkeit. mehr…
Substanz im internationalen Steuerrecht und ATAD III – Aufgabe des Richtlinienentwurfs
Im internationalen Steuerrecht sind Substanzanforderungen essenziell zur Bekämpfung missbräuchlicher Gestaltungen. Zahlreiche Vorschriften knüpfen steuerliche Konsequenzen an die wirtschaftliche Präsenz ausländischer Gesellschaften. Der EU-Vorschlag zur ATAD III-Richtlinie zielte darauf ab, Briefkastengesellschaften anhand klarer Substanzkriterien zu identifizieren und steuerlich zu benachteiligen. Doch aufgrund breiter Kritik – insbesondere wegen mangelnder Kompatibilität mit bestehenden Regelungen – hat der ECOFIN-Rat die Weiterverfolgung des Entwurfs am 18.06.2025 nun offiziell eingestellt. mehr…
Private Equity 2025: Selektiv, strategisch, stabil? – Eindrücke aus dem FCM PE Survey 2025
Im Mittelpunkt des diesjährigen FCM Survey steht die Frage, wie sich der europäische Private Equity-Markt unter veränderten Rahmenbedingungen entwickelt. Themen sind selektiveres Fundraising, veränderte Exit-Pfade, neue Anforderungen an GPs und LPs sowie die zunehmende Bedeutung von Co-Investments und Künstlicher Intelligenz. Was sind die aktuellen Herausforderungen und Chancen für Investoren und Fondsmanager? Im Podcast spricht Dr. Robert Eberius (POELLATH) mit Sebastian Osing, Dr. Sören Paleit und Thi La Nguyen (alle FCM) über die wichtigsten Entwicklungen. mehr…
Die geschäftsleitende Holding – Gewerblich oder vermögensverwaltend?
Im Urteil des BFH vom 27.11.2024 (I R 23/21) stellte sich die zentrale Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Holding-Personengesellschaft als Organträgerin im Rahmen einer körperschaftsteuerlichen Organschaft anzuerkennen ist. Insbesondere ging es darum, wann das Merkmal der gewerblichen Tätigkeit nach § 14 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 KStG als erfüllt betrachtet wird. Auch wenn die Entscheidung formal im Kontext der körperschaftsteuerlichen Organschaft steht, reichen ihre Implikationen weit darüber hinaus: Sie betrifft die grundlegende Abgrenzung zwischen vermögensverwaltender und gewerblich tätiger Holding. Der BFH liefert dabei wesentliche Hinweise, wann eine Beteiligungsholding allein durch ihr tatsächliches Führungsverhalten als gewerblich eingestuft werden kann. mehr…
BFH-Urteil zur Umschaltklausel – Das sind die Folgen für die Gewerbesteuer
Der BFH hat mit seinem aktuellen Urteil zur Umschaltklausel nach § 20 Abs. 2 AStG eine entscheidende Weichenstellung vorgenommen. Er bestätigt, dass eine beherrschende Beteiligung an der ausländischen Personengesellschaft erforderlich ist – eine bloße Beteiligung reicht nicht aus. Das wirkt sich auch auf die Gewerbesteuer aus. . mehr…
Veräußerungsgewinn bei teilentgeltlicher Übertragung einer Immobilie gegen Darlehensübernahme
Die lebzeitige Übertragung privat gehaltener Immobilien ist ein gerne gewählter Weg für die steuerfreie Übertragung von Vermögen im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge. Erfolgt die Übertragung allerdings teilentgeltlich, z.B. bei einer Mitübernahme einer Darlehensverbindlichkeit, können einkommensteuerpflichtige Veräußerungsgewinne entstehen. Ein neues BFH-Urteil schafft nun mehr Klarheit über die steuerlichen Folgen teilentgeltlicher Übertragungen. . mehr…
Umschaltklausel nach § 20 Abs. 2 AStG – BFH setzt enge Grenzen
Mit Urteil vom 08.04.2025 (IX R 32/23) hat sich der BFH erstmals zur zentralen Frage geäußert, ob für die Anwendung der sogenannten Umschaltklausel gemäß § 20 Abs. 2 AStG eine gesellschafter- oder gesellschaftsbezogene Betrachtung maßgeblich ist. Die Vorschrift regelt, dass bestimmte passive Einkünfte aus ausländischen Betriebsstätten oder Personengesellschaften nicht der Freistellung, sondern der Anrechnungsmethode unterliegen sollen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Während die Finanzverwaltung bislang auf eine gesellschafterbezogene Sichtweise abstellte, wonach jede Beteiligung an einer Personengesellschaft eines Steuerinländers ausreichte, widerspricht der BFH dieser Auffassung nun ausdrücklich. mehr…
Verfall von virtuellen Optionsrechten bei Eigenkündigung des Mitarbeiters
Ein Arbeitgeber hatte in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geregelt, dass bereits durch „Vesting“ ausübbare virtuelle Optionsrechte im Falle einer Eigenkündigung des Arbeitnehmers sofort verfallen. Entgegen seiner bisherigen Rechtsprechung erklärte das BAG eine solche Klausel für unwirksam, da die Optionsrechte einen Bestandteil der vertraglich zugesagten Vergütung darstellen und nicht einfach gestrichen werden dürfen. Ein Blick auf das Urteil vom 19. März 2025 (Az. 10 AZR 67/24). mehr…
BFH erleichtert steuerfreie Rückzahlung „vergessener“ Einlagen
Ein neues BFH-Urteil bringt Klarheit für Kapitalgesellschaften und eröffnet neue Möglichkeiten zur Korrektur nicht erfasster Gesellschaftereinlagen. Insbesondere Unternehmen mit langer Historie könnten von dieser Entscheidung profitieren und steuerpflichtige Ausschüttungen vermeiden. . mehr…
Zwischen Aufbruch und Altlasten – Private Infrastrukturinvestitionen in Deutschland
Die Bedeutung von Infrastrukturinvestitionen wächst – nicht nur politisch, sondern auch in den Portfolios institutioneller Investoren. Der Infrastruktur-Report Deutschland 2025, herausgegeben vom Bundesverband Alternative Investments (BAI), zeigt eindrücklich, wie private Kapitalgeber zunehmend Interesse an Infrastrukturprojekten entwickeln und welche Hürden sie dabei ausbremsen. mehr…
Stressed Portfolios – Handlungsspielräume von PE-Fonds in Unternehmenskrisen
In Krisensituationen geraten nicht nur Portfoliounternehmen unter Druck – auch PE-Investoren müssen schnell, rechtssicher und strategisch handeln. Ein Überblick über Herausforderungen, rechtliche Rahmenbedingungen und Optionen für Private-Equity-Fonds. mehr…
ESG-Newsflash – Alles Wichtige auf einen Blick
Nachhaltigkeit gewinnt auch im Finanzsektor immer stärker an Bedeutung, entsprechend werden die rechtlichen Rahmenbedingungen sukzessive angepasst. Wir behalten die wichtigsten Änderungen für Sie im Auge. . mehr…














