Die Bundesregierung plant eine Neufassung der sogenannten Zurechnungsbesteuerung bei ausländischen Familienstiftungen und -Trusts für im Inland ansässige Stifter und Begünstigte. Mit Schreiben vom 18. November 2025 hat das BMF den Entwurf einer Neufassung veröffentlicht und Verbänden sowie der interessierten Fachöffentlichkeit Gelegenheit zur Stellungnahme bis Mitte Januar 2026 gegeben. mehr…
Steuern Aktuell – Alles Wichtige auf einen Blick
Urteile, Gesetzesänderungen, relevante Neuregelungen – Alles, was im Steuerrecht wichtig ist, behalten unsere Expertinnen und Experten für Sie im Blick. . mehr…
BFH zweifelt an der Europarechtskonformität des § 20 Abs. 2 AStG
Die jüngste Vorlage des BFH zu § 20 Abs. 2 AStG lenkt den Blick erneut auf die Frage, ob der zwingende Methodenwechsel ohne jede Entlastungsmöglichkeit mit der Niederlassungsfreiheit vereinbar ist. Im Kern steht ein Sachverhalt, in dem wirtschaftlich tätige luxemburgische Strukturen allein aufgrund des nationalen Switch-over der deutschen Besteuerung unterworfen wurden. Der BFH sieht hierin eine mögliche unionsrechtliche Beschränkung und ruft den EuGH an. . mehr…
SFDR 2.0 – Überarbeitung des EU-Offenlegungsregimes
Mit dem Vorschlag der Europäischen Kommission vom 20. November 2025 zur Überarbeitung der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR – Offenlegungsverordnung) liegt nun der lang erwartete Entwurf eines grundlegend reformierten Offenlegungsregimes vor. Der Vorschlag reagiert auf vielfältige Herausforderungen, die sich in der praktischen Anwendung seit 2021 gezeigt haben, insbesondere die Etablierung von Art. 8 und Art. 9 SFDR als de facto Markt-Labels sowie die eingeschränkte Vergleichbarkeit der veröffentlichten Nachhaltigkeitsinformationen. mehr…
Update Fondsrisikobegrenzungsgesetz – Regierungsentwurf bringt wichtige Änderungen
Am 29. Oktober 2025 hat die Bundesregierung den Entwurf des Gesetzes zur Begrenzung der Risiken durch Investmentfonds und zur Umsetzung weiterer EU-Richtlinien (Fondsrisikobegrenzungsgesetz – FRiG) beschlossen und den Gesetzesentwurf durch Zuleitung an den Bundesrat am 7. November 2025 förmlich in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Im Vergleich zum Referentenentwurf enthält der Regierungsentwurf zum FRiG deutlich weniger nationales Gold-Plating und einige erfreuliche Klarstellungen. . mehr…
Wohl doch kein Steuerklassenprivileg für ausländische Familienstiftungen
Das FG Köln hat mit Beschluss vom 30.11.2023 ein Vorabentscheidungsersuchen beim EuGH eingereicht und den EuGH gefragt, ob die Beschränkung des sogenannten Steuerklassenprivilegs nach § 15 Abs. 2 Satz 1 ErbStG auf inländische Familienstiftungen mit der Kapitalverkehrsfreiheit vereinbar ist. Am 13.11.2025 hat der EuGH nun sein Urteil hierzu verkündet. mehr…
ESG-Newsflash – Alles Wichtige auf einen Blick
Nachhaltigkeit gewinnt auch im Finanzsektor immer stärker an Bedeutung, entsprechend werden die rechtlichen Rahmenbedingungen sukzessive angepasst. Wir behalten die wichtigsten Änderungen für Sie im Auge. . mehr…
Wegzug aus Deutschland – Acht Themen, die Sie beachten sollten
Ob aus privaten oder beruflichen Gründen – ein Wegzug aus Deutschland kann eine Reihe von Fragen aufwerfen. Nachfolgend finden Sie einen kompakten Überblick über acht Themen, die Sie bei einem Wegzug aus Deutschland beachten sollten. Zu einigen Aspekten empfiehlt sich eine (steuer-)rechtliche Beratung. mehr…
Sitzverlagerung einer EU/EWR-Stiftung führt nicht zum Verlust der Rechtsfähigkeit
Zuwendungen Dritter an eine Stiftung lösen grundsätzlich keine Schenkungsteuer beim Stifter aus. Genau dies nahm jedoch ein Finanzamt im Fall einer liechtensteinischen Stiftung an, deren Stifter im Inland ansässig ist. Die Stiftung hatte ihren Verwaltungssitz nach Deutschland verlegt, woraus das Finanzamt den Verlust der Rechtsfähigkeit ableitete und die Zuwendung dem Stifter zurechnete. mehr…
Tax-Compliance-Praxis – Aktuelles zur Körperschaftsteuerpflicht eines Investmentfonds (§ 6 InvStG)
Bei der Erstellung von Feststellungserklärungen für ausländische Private Capital-/Equity-Fonds in Form einer Personengesellschaft („PE-Fonds“) zeigt sich in der Praxis häufig, dass Anleger über Vehikel investieren, die steuerlich als intransparente Kapitel-2-Investmentfonds („Investmentfonds“) im Sinne des Investmentsteuergesetzes (InvStG) qualifizieren. Diese Investmentfonds gelten als eigenständige Körperschaftsteuersubjekte und unterliegen einem steuerlichen Spezialregime, dem InvStG. Sofern bestimmte Einkünfte vorliegen, kann dies eine Körperschaftsteuerpflicht für Investmentfonds auslösen. Ob und mit welchen Einkünften Investmentfonds steuerpflichtig sind, ist in § 6 InvStG geregelt. Für den VZ 2024 wurde diese Vorschrift geändert. Die Liste der steuerpflichtigen Einkünfte wurde insb. um Veräußerungsgewinne aus wesentlichen Beteiligungen i.S.d. § 17 EStG an Immobilien-Kapitalgesellschaften erweitert. mehr…
Das Neue Kapital – Warum privates Beteiligungskapital jetzt entscheidend ist
Deutschland steht vor einer wirtschaftlichen Richtungsentscheidung. Unsere Wirtschaft leidet unter anhaltender Wachstumsschwäche, hohen Energiekosten, Fachkräftemangel und schleppender Digitalisierung. Gleichzeitig erfordert die Transformation hin zu Klimaneutralität und technologischem Fortschritt enorme Investitionen. Ein Gastbeitrag von BVK-Vorstandssprecherin Ulrike Hinrichs. . mehr…
Plädoyer für Präzision – Warum die Auswahl der richtigen Führungskräfte zur neuen Value Creation-Disziplin wird
Wertsteigerung in Portfoliounternehmen hängt heute stärker denn je von der operativen Umsetzungskraft ab und damit von der Qualität der Führungsteams. Gerade bei Private Equity-Beteiligungen entscheidet die richtige Auswahl der Führungskräfte auf C-Suite-Level (CxOs) über Tempo, Richtung und Erfolg der Transformation. Ein Plädoyer für die Professionalisierung der Führungsauswahl. mehr…
Hamburger Fondsgespräche – Eine Branche im Wandel
Die 15. Hamburger Fondsgespräche zeigen: Die Branche steht vor einem tiefgreifenden Wandel – technologisch, regulatorisch und strukturell. . mehr…
Update Grundsteuer – Das bayerische Modell im Fokus der Gerichte
Wie beim Bundesmodell liegen den Gerichten auch bei den einzelnen Ländermodellen vermehrt Verfahren hinsichtlich der Verfassungskonformität der einzelnen Grundsteuermodelle vor. Bayern hatte sich im Rahmen der Grundsteuerreform für ein vom Bundesmodell abweichendes Flächenmodell entschieden, das vom FG Nürnberg bereits als als verfassungsrechtlich unbedenklich eingestuft wurde. Das FG München hatte nun Gelegenheit, im Rahmen eines Hauptsacheverfahrens zur Verfassungskonformität des Bayerischen Grundsteuergesetzes Stellung zu nehmen. mehr…
Update Grundsteuer – Weitere Gerichte setzen sich mit Bundesmodell auseinander
Im Herbst 2024 hatte sich mit dem FG Köln erstmals ein Gericht mit der Verfassungskonformität des sog. Bundesmodells bei der Grundsteuer beschäftigt. Seitdem hat sich die Rechtsprechung weiterentwickelt und es liegen eine Reihe von Urteilen verschiedener Finanzgerichte vor, die sich mit den zentralen Fragen der neuen Bewertungsgrundlagen auseinandersetzen und dabei unterschiedliche Schwerpunkte setzen – etwa hinsichtlich der gerichtlichen Überprüfbarkeit von Bodenrichtwerten, der Zulässigkeit von Typisierung und Pauschalierung sowie der Anforderungen an den Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts. Nachfolgend werden die aktuellen Entwicklungen das Bundesmodell betreffend anhand zweier Beispiele zusammengefasst und aufgezeigt, welche praktischen Implikationen sich hieraus ergeben. mehr…














